Das neue CUBE TWO15: High Pivot mit 200 mm erklärt

Das neue CUBE TWO15: High Pivot mit 200 mm erklärt

Das TWO15 ist CUBEs Downhill-Bike, und für 2027 ist es kein überarbeitetes, sondern ein komplett neu entwickeltes Rad. Der wichtigste Punkt ist der Hinterbau: neues High Pivot Fahrwerk mit Umlenkrolle, 200 mm Federweg und deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als vorher.

Was High Pivot am Downhiller bringt

Beim klassischen Hinterbau fährt das Hinterrad beim Einfedern fast senkrecht nach oben. Es schlägt dabei gegen das Hindernis, das es überrollen soll. Beim High Pivot sitzt der Hauptdrehpunkt höher, das Hinterrad weicht auf einer nach hinten geneigten Bahn aus. Der Effekt in der Abfahrt:

  • Weniger Verzögerung an Kanten: Das Rad wird nicht so stark abgebremst, du behaltst Geschwindigkeit über Steinfelder und Wurzelteppiche.
  • Ruhigeres Fahrgefühl: Weniger Schläge kommen im Lenker und in den Füssen an.
  • Mehr Traktion: Das Hinterrad bleibt länger am Boden, das hilft beim Bremsen in steilem Gelände.

Der Preis dafür ist die Umlenkrolle. Sie führt die Kette so, dass diese Radbahn ohne stärkeres Pedalrückschlagen möglich wird. Sie ist ein zusätzliches Verschleissteil und erzeugt etwas mehr Reibung im Antrieb. Am Downhiller ist das eine Rechnung, die aufgeht, weil du bergab fährst und nicht hochkurbelst.

Die Einstellmöglichkeiten

CUBE hat dem neuen TWO15 mehrere Verstellpunkte gegeben, an Fahrwerk und Geometrie. Praktisch heisst das: Du kannst das Rad an deine Strecke anpassen, statt es zu nehmen wie es kommt. Wer Bikepark fährt, richtet es progressiver ein, wer Rennen fährt, flacher und laufruhiger. Wir richten das bei der Übergabe gemeinsam mit dir ein, das ist bei einem Downhiller kein Extra, sondern Voraussetzung.

Die Ausstattungen 2027

Modell Fahrwerk Federweg Gewicht UVP
TWO15 Race RockShox 200 mm 19,3 kg 2.999 €
TWO15 SLX Fox 40 203 mm auf Anfrage 3.999 €

Für wen ist das TWO15 gemacht?

Ja, wenn du Bikepark, Lift oder Shuttle fährst und Strecken suchst, die ein Enduro überfordern. 200 mm Federweg und die Downhill-Geometrie sind dafür gebaut.

Eher nicht, wenn du auch hochfahren willst. Ein Downhiller ist zum Pedalieren nicht gemacht. Wer beides braucht, ist mit dem Fritzz als Enduro mit 170 mm oder mit dem Stereo Hybrid ONE77 als E-Enduro besser aufgestellt, das dich selbst wieder hochbringt.

Setup ist beim Downhiller die halbe Miete

Ein TWO15 mit falschem Sag und falscher Zugstufe fühlt sich schlechter an als ein einfacheres Bike mit richtigem Setup. 

Häufige Fragen

Was ist neu am CUBE TWO15 2027?

Es ist komplett neu entwickelt. Neu sind das High Pivot Fahrwerk mit Umlenkrolle, 200 mm Federweg und deutlich mehr Einstellmöglichkeiten an Fahrwerk und Geometrie.

Was macht ein High Pivot Hinterbau besser?

Das Hinterrad weicht beim Einfedern nach hinten aus statt nur nach oben. Dadurch wird das Rad an Kanten weniger verzögert, es fährt ruhiger und hält länger Bodenkontakt.

Wozu dient die Umlenkrolle?

Sie führt die Kette so, dass die nach hinten geneigte Radbahn ohne stärkeres Pedalrückschlagen funktioniert. Sie ist ein zusätzliches Verschleissteil und erzeugt etwas Reibung.

Wie viel Federweg hat das TWO15?

200 mm beim Race, 203 mm beim SLX mit Fox 40 Gabel.

Was kostet das TWO15 2027?

Die UVP beginnt bei 2.999 € für das Race und liegt bei 3.999 € für das SLX mit Fox 40.

Kann man mit dem TWO15 auch bergauf fahren?

Technisch ja, sinnvoll nein. Ein Downhiller ist für die Abfahrt gebaut. Für Touren mit Abfahrtsanspruch ist ein Enduro wie das Fritzz die richtige Wahl.

Mehr zum Modelljahr: CUBE 2027 ist jetzt bestellbar.

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