Zwei Personen fahren nebeneinander auf CUBE Trekking-E-Bikes durch eine grüne Naturlandschaft

CUBE Trekking E-Bike 2026: Kathmandu Hybrid oder Nuride?

CUBE Trekking E-Bike 2026: Was passt zu wem?

Till berät im CUBE Store Göttingen fast ausschließlich Trekking- und City-Kunden. Seine Beobachtung nach Hunderten von Gesprächen: Die meisten wissen nicht, dass es beim Trekking E-Bike nicht um den Motor geht – sondern um die Sitzposition und die Alltagstauglichkeit.

Wer morgens mit Rucksack zur Arbeit fährt und nachmittags auf einem Feldweg enden will, braucht ein anderes Bike als jemand, der entspannte Sonntagstouren mit dem Partner macht.

Die Serie im Überblick

CUBE baut fünf Trekking E-Bike-Serien für 2026. Kathmandu Hybrid (das Vollpaket), Kathmandu Hybrid C:62 (leichter, natürlicher), Kathmandu Hybrid ONE11 (Automatik), Touring Hybrid (maximaler Komfort), Nuride Hybrid (sportlicher). Alle mit Bosch Smart System.

Kathmandu Hybrid: Das Vollpaket

Bosch Performance Line CX (max. 120 Nm), 800 Wh, integriertes Licht vorne und hinten, Gepäckträger bis 25 kg, vollständige Schutzbleche – alles ab Werk, kein Nachrüsten. Das ist das Kathmandu Hybrid.

Sieben Modelle von 3.199 Euro (ONE 800, Shimano Cues 10-fach) bis 5.299 Euro (SLT 800, XT Di2 elektronisch). Bestseller laut Till: das Pro 800 für 3.599 Euro mit Shimano XT 12-fach und Kiox 500 Farb-Display. Direkt aus der Box losfahren – alles drin.

Zwei Besonderheiten im Sortiment: Das Comfort Pro 800 für 3.799 Euro hat eine stufenlose Enviolo Trekking Nabenschaltung (kein Schalten mehr), das Comfort SLX für 4.999 Euro hat sogar die Enviolo Automatiq (schaltet selbstständig). Wer sich ums Schalten nie mehr kümmern will, greift hier zu.

Der SLX 800 (4.499 Euro) und das SLT 800 (5.299 Euro) haben Shimano XT Di2 elektronisch – das macht auch beim Trekking-Einsatz einen Unterschied: Free-Shift (Schalten ohne Treten) und Auto-Shift (automatisches Runterschalten bei Lastwechsel) machen den Alltag flüssiger.

Kathmandu Hybrid C:62: Leicht und natürlich

Das C:62 ist das leichteste Kathmandu. Carbon-Rahmen, Bosch Performance Line SX (max. 60 Nm) – CUBEs leichtester Motor – und 400 Wh CompactTube. Es fährt sich wie ein analoges Trekkingrad mit dezenter Unterstützung.

Klar: 400 Wh statt 800 Wh bedeuten ca. 40–80 km Reichweite statt 90–150 km. Für tägliche Pendelstrecken bis 20 km reicht das problemlos. Für Touren über 80 km oder bergige Strecken mit schwerem Gepäck ist das Alu-Kathmandu mit CX-Motor die bessere Wahl.

Drei Modelle von 3.499 Euro (C:62 Pro 400X) bis 4.999 Euro (C:62 SLT 400X mit XT Di2).

Kathmandu Hybrid ONE11: Nie wieder schalten

Das ONE11 hat eine automatische Nabenschaltung – sie erkennt die Fahrgeschwindigkeit und schaltet selbstständig. Du trittst, das Bike regelt den Gang. An der Ampel immer im richtigen Gang. Vollständig im Hinterrad verbaut, wasser- und schmutzgeschützt.

HPC Carbon-Hauptrahmen (leichter als Alu), Bosch Performance Line CX (max. 120 Nm), 800 Wh. Zwei Modelle: HPC Pro 800 (4.199 Euro, Shimano Cues Automatik) und HPC SLT 800 (5.999 Euro, Shimano XT Di2 Automatik elektronisch). Das SLT schaltet sowohl automatisch als auch elektronisch – Tills Empfehlung für alle, die Komfort über alles stellen.

Nuride Hybrid: Sportlicher mit Federgabel

Wer sich beim Kathmandu langweilen würde: der Nuride Hybrid hat eine Federgabel. Das macht ihn zum vielseitigsten Trekking E-Bike in der CUBE-Palette – Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster, leichte Trails kein Problem. Bosch Performance Line CX (max. 120 Nm) ab dem Pro 800 (3.199 Euro). Licht, Gepäckträger und Schutzbleche trotz sportlichem Charakter serienmäßig.

Vier Modelle bis zum SLT 800 für 4.999 Euro mit Shimano XT Di2.

Touring Hybrid: Wenn Komfort alles ist

Easy Entry Trapezrahmen mit sehr tiefem Einstieg, aufrechte Sitzposition, gefederte Sattelstütze serienmäßig. Das Touring Hybrid ist für Menschen, die entspannt und aufrecht fahren wollen – mit minimalem Anspruch an Sportlichkeit. Aktuell das ONE 600 für 2.599 Euro mit Bosch Performance Line (75 Nm) und 600 Wh. Günstigster Einstieg in die Trekking E-Bike-Welt.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Kathmandu Hybrid Alu und C:62 Carbon?

Alu hat Bosch Performance Line CX (max. 120 Nm) und 800 Wh – viel Kraft, viel Reichweite. Das C:62 Carbon hat Bosch Performance Line SX (max. 60 Nm) und 400 Wh – leichter, natürlicheres Fahrgefühl, aber weniger Reichweite.

Hat das Kathmandu Hybrid Licht, Gepäckträger und Schutzbleche?

Ja – alles serienmäßig ab Werk. Integriertes Bosch-Licht, Gepäckträger bis 25 kg, vollständige Schutzbleche. Direkt alltagstauglich, kein Nachrüsten nötig.

Wie weit komme ich mit dem Kathmandu Hybrid?

Mit 800 Wh ca. 90–150 km auf gemischten Strecken. Im Eco-Modus auf flacher Strecke über 150 km möglich. Das C:62 mit 400 Wh: ca. 50–90 km.

Was bedeutet ONE11 beim Kathmandu?

Die automatische Nabenschaltung – erkennt die Fahrgeschwindigkeit und schaltet selbstständig. Im Hinterrad gekapselt, wasser- und schmutzgeschützt. Kein manuelles Schalten mehr nötig.

Nuride oder Kathmandu – was nehme ich?

Kathmandu für Komfort und Touren auf befestigten Wegen. Nuride für alle, die auch Schotter, Feldwege und leichte Trails fahren und eine sportlichere Sitzposition wollen.

Kathmandu Hybrid C:62 Carbon Kathmandu Hybrid ONE11 Alle Kathmandu Hybrid Nuride Hybrid

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